Dresden, 7. Oktober 2026 (tpr) – Der weltweit gefeierte Opernsänger René Pape wird beim Großen Adventskonzert am 18. Dezember gemeinsam mit dem Dresdner Kreuzchor im weihnachtlich illuminierten Rudolf-Harbig-Stadion singen. Für den Weltstar ist es eine Rückkehr zu seinen musikalischen Wurzeln: Er war vor 45 Jahren selbst Kruzianer und steht nun erneut mit dem Chor seiner Kindheit in Dresden auf der Bühne. Zudem bringt Howard Carpendale große Gefühle und seine schönsten Weihnachtslieder auf die emotionalste Weihnachtsbühne Deutschlands. Mit den Chören und dem eigens für den Anlass zusammengestellten Cross Bell Orchestra verspricht die 9. Ausgabe des Formats erneut ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit zu werden.
„Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Konzert mit René Pape“, sagt Kreuzkantor Martin Lehmann. „Für unsere jungen Sänger, aber auch für mich, ist es aufregend zu erleben, wie die Verbundenheit mit dem Chor der Kindheit über eine große, internationale Karriere hinweg bestehen bleiben kann. Der gemeinsame Auftritt mit René Pape vor mehr als 20.000 Zuschauern wird sicher für beide Seiten ein bewegender Moment.“
Laut der britischen Fachzeitschrift „Gramophone“ hat René Pape „eine der schönsten Bassstimmen der Welt“. Gefeiert wird der Klassikweltstar, der seit 1988 zum Ensemble der Staatsoper Unter den Linden in Berlin gehört, auch an der Metropolitan Opera in New York ebenso wie in London, Wien, Mailand, Bayreuth, Salzburg und München. Für seine Aufnahmen erhielt er zwei Grammy Awards sowie einen Echo Klassik. Dem Dresdner Kreuzchor gehörte er von 1974 bis 1981 an.
„Der Kreuzchor hat die Grundlage für meine musikalische Karriere gelegt: Disziplin, Demut vor der Musik und die Freude am gemeinsamen Klang“, sagt René Pape. „In Dresden wieder neben den Kruzianern zu stehen, ist auch ein Stück Heimkehr. ‚Maria durch einen Dornwald ging‘ habe ich als Junge selbst unzählige Male gesungen. Dieses Lied nun mit den Kruzianern von heute noch einmal erklingen zu lassen, wird für mich ein kostbarer Moment.“
„Die Jungen fiebern diesem Abend entgegen. Das Stadion, die Lichter, die Begeisterung des Publikums: Das ist für sie ein Höhepunkt im Konzertjahr“, ergänzt Martin Lehmann. „Und es ist eine wertvolle Erfahrung: Sie sehen, dass ihre Musik auch abseits der traditionellen Spielorte und jenseits des klassischen Repertoires Menschen erreicht.“
Stadionpremiere: Philharmonischer Kinderchor erstmals dabei
Neben dem Dresdner Kreuzchor steht in diesem Jahr erstmals auch der Philharmonische Kinderchor Dresden auf der Stadionbühne. Der Chor mit etwa 140 Mitgliedern zählt zu den erfolgreichsten Kinderchören Deutschlands und gibt mit seinen Mädchenstimmen dem Abend eine eigene Note. „Für unsere jungen Sängerinnen und Sänger ist das etwas ganz Besonderes. Sie stehen gemeinsam mit den Kruzianern und einem Weltstar wie René Pape auf der großen Stadionbühne – und hören, wie Tausende Menschen mit ihnen ‚Stille Nacht‘ singen. Darauf freuen wir uns sehr“, sagt Gunter Berger, Chordirektor des Philharmonischen Kinderchors Dresden.
Bereits zum vierten Mal gehören die Sängerinnen und Sänger der Musical-Werkstatt Oh-TÖNE zu den Mitwirkenden des Großen Adventskonzerts. „Mit Klassikern der amerikanischen Weihnacht schlagen wir die Brücke von der Besinnlichkeit zur Ausgelassenheit, von der Klassik zum Pop“, sagt Chorleiterin Clara Bergert.
Pop trifft Orchester: Howard Carpendale singt Weihnachtsklassiker
Mit Howard Carpendale betritt eine der größten Musik-Legenden die Stadionbühne. Die Karriere des in Südafrika geborenen Künstlers überspannt mittlerweile sechs Jahrzehnte. Zu den besonderen Produktionen in der jüngeren Diskografie des Sängers gehört das mit dem Royal Philharmonic Orchestra und dem City of Prague Philharmonic Orchestra aufgenommene Weihnachtsalbum „Happy Christmas … Again!“, erschienen 2025. Im Stadion singt er Weihnachtsklassiker aus seinem Repertoire.
„Weihnachten ist für mich die Zeit der großen Gefühle – und die entfalten sich am besten in Musik“, sagt Howard Carpendale. „Ich habe in meinem Leben auf vielen Bühnen gestanden, aber ein ganzes Stadion, das gemeinsam Weihnachtslieder singt, ist etwas Besonderes. Ich freue mich sehr auf Dresden, auf die Chöre und auf einen Abend, den wir mit dem Publikum zusammen feiern.“
Heimspiel: Claudia Michelsen führt durch den Abend
Mit Claudia Michelsen steht eine echte Dresdnerin am Mikrofon. Die zweifache Grimme-Preisträgerin lebt heute in Berlin und ist einem Millionenpublikum als Kriminalhauptkommissarin Doreen Brasch im „Polizeiruf 110“ und als Familienoberhaupt Caterina Schöllack in der Serie „Ku’damm“ bekannt. „Wenn ich nach Dresden komme, komme ich natürlich immer auch ein bisschen nach Hause“, sagt sie. „Mit dem Striezelmarkt vor der Tür und dem Glockenklang der Kreuzkirche bin ich groß geworden – der Kreuzchor war Teil meiner Jugend und ist bis heute treuer Begleiter, vor Allem auch in der Weihnachtszeit. ‚Friede auf Erden' heißt es bei Lukas und miteinander singen, das ist ‚Frieden im Kleinen‘." Bereits 2019 moderierte sie das Große Adventskonzert – nun kehrt sie als Gastgeberin auf die Stadionbühne ihrer Heimatstadt zurück.
Die musikalische Leitung des Abends liegt erneut in den Händen von Peter Christian Feigel, der zugleich das aus Band- und Studiomusikern eigens für diesen Anlass formierte Cross Bell Orchestra leitet. „Dieser Abend hat eine Bandbreite wie kaum ein anderes Konzert: Wir spannen einen Bogen vom alten deutschen Weihnachtslied über die Oper bis zum amerikanischen Christmas-Song. Eigens geschriebene Übergänge machen aus einzelnen Nummern eine Erzählung“, sagt der auf Crossover-Produktionen spezialisierte Dirigent. „Die Herausforderung ist der Auftritt unter freiem Himmel: Ein leises Solo muss die letzte Reihe erreichen, ein voller Chorsatz das ganze Rund erfüllen. Gelingt das, werden Tausende Menschen plötzlich still – ein magischer Moment.“
„Genau für solche Momente machen wir dieses Konzert“, ergänzt Thomas Reiche, Produzent und Regisseur des Großen Adventskonzerts. „Wir bringen Tausende Menschen zusammen – alle Generationen, Klassik- und Pop-Fans, Dresdner und Gäste aus der ganzen Welt. Wenn sie gemeinsam singen, wird im ganzen Stadion die verbindende, friedensstiftende Kraft von Weihnachten spürbar. Eine besondere Botschaft aus Dresden und Sachsen.“
Noch ist das Programm nicht komplett. „Weitere Künstler werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben“, verspricht Reiche. Besonders freue er sich auf das Überraschungsmoment zu Beginn des Konzerts. „Wir haben uns etwas einfallen lassen, das die Menschen einmal ganz anders in das vorweihnachtliche Erlebnis hineinziehen wird.“ Auch die Filmmusik aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hält in diesem Jahr eine neue Überraschung bereit.
Neu: Kombitickets mit Stadtrundfahrt
Das Große Adventskonzert findet am Freitag, 18. Dezember 2026, im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion statt. Beginn ist um 18 Uhr. Tickets gibt es ab 44 Euro, dazu kommen flexible Familien- und Gruppentickets. Neu sind in diesem Jahr verschiedene Kombitickets, zum Beispiel mit einer Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt durch Dresden sowie einem Transfer von der Innenstadt zum Stadion. Auch mit der Sächsischen Dampfschifffahrt wird es ein Kombiticket geben, sobald der neue Termin für das Event „ELBZAUBER – Open-Air auf dem Fluss“ feststeht. Der Vorverkauf läuft, u. a. in den DDV-Lokalen, an der Konzertkasse Dresden, an weiteren Vorverkaufsstellen sowie online unter www.adventskonzert.de. Jedes Ticket nimmt automatisch an der Verlosung einer romantischen Winterreise von Eberhardt Travel zum Polarkreis teil. ■
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Über das Große Adventskonzert Dresden
Das Große Adventskonzert Dresden verbindet seit 2015 die Atmosphäre eines großen Stadionerlebnisses mit der traditionsreichen Chorkultur Dresdens und einem hochkarätig besetzten Konzertprogramm. Auf der Bühne stehen renommierte Chöre, Orchester, Solistinnen und Solisten sowie prominente Gäste aus Klassik, Pop und Unterhaltung. Mit seiner Verbindung aus musikalischer Qualität, großer Inszenierung und emotionaler Publikumsnähe strahlt das Konzert weit über Dresden hinaus. www.adventskonzert.de
Das Große Adventskonzert 2026 wird u.a. unterstützt von:
So geht sächsisch, Weiße Flotte Sachsen GmbH, Herrnhuter Sterne GmbH, Schutzverband Dresdner Stollen e.V., Eberhardt Travel GmbH und Stadion Dresden Projektgesellschaft mbH & Co. KG