Senftenberg, 30. März 2026 (tpr) – Es ist ein Meilenstein für das Lausitzer Seenland zwischen Berlin und Dresden: Am 29. Juni verschmelzen die aus gefluteten Tagebauen entstandenen Seen Senftenberger See, Geierswalder See, Partwitzer See, Sedlitzer See und Großräschener See durch schiffbare Kanäle zu einem gemeinsamen Verbund. Es entsteht eine zusammenhängende Wasserfläche von etwa 5.300 Hektar! Zuvor wird der Sedlitzer See erstmals zum Baden und Boot fahren freigegeben. Für Urlauber und Wassersportler ergeben sich völlig neue Möglichkeiten.
„Die größte, von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas nimmt Gestalt an. Und die Freigabe markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Wassertourismus im Lausitzer Seenland“, sagt Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland. „Mit dem Fünf-Seen-Verbund setzt das Lausitzer Seenland ein starkes Zeichen für die Transformation einer ehemaligen Tagebaulandschaft in eine attraktive Urlaubsregion mit internationaler Strahlkraft.“
Mit dem Boot ohne Umsetzen von See zu See
Mit dem Boot ohne Umsetzen von See zu See durch das Herz des Lausitzer Seenlandes schippern: Wovon Motor- und Hausbootkapitäne, Wasserwanderer und Freizeitsegler seit vielen Jahren träumen, wird jetzt Realität. Einzelne Hotspots verschmelzen zu einem zusammenhängenden Netz für Tagestouren und Wochenend-Trips. Besonders abwechslungsreich werden Fahrten durch die Region durch die Kombination aus weiten Wasserflächen und kurzen Flussmomenten sowie Marinas und Häfen. Immer wieder bieten sich Möglichkeiten für Badestopps und Landgänge. Eine komplette Runde auf dem Wasser ist etwa 50 Kilometer lang.
Bislang waren der Koschener Kanal zwischen Senftenberger und Geierswalder See sowie der Barbara-Kanal zwischen Geierswalder und Partwitzer See die einzigen befahrbaren Wasserstraßen der Region. Am 29. Juni öffnen drei weitere schiffbare Kanäle. Sie verbinden den zentral gelegenen Sedlitzer See mit den benachbarten Wasserflächen: Der Sornoer Kanal führt zum Geierswalder See, der Rosendorfer Kanal zum Partwitzer See. Ein spektakuläres Bauwerk ist der Ilse Kanal, der im Verlauf bis zum Großräschener See mehrere Bahnstrecken und eine Bundesstraße unterquert. Wichtig für Segler: Wer Schleusen-, Brücken- und Tunnelbauwerke passieren möchte, muss seinen Mast umlegen können.
Sedlitzer See erstmals für Baden und Boot fahren freigegeben
Bereits Ende April wird der Sedlitzer See erstmals zum Baden und Boot fahren freigegeben. Mit einer Wasserfläche von 1.400 Hektar ist er dann der größte Freizeitsee im Lausitzer Seenland – noch einmal etwa 100 Hektar größer als der bisherige Spitzenreiter Senftenberger See. Zukünftig soll der Sedlitzer See mit Hafen, Badestränden und Bootsanlegern zum neuen Dreh- und Angelpunkt des neuen Seenverbundes werden.
Auch vom Land aus ist der neue Seenverbund ein Erlebnis: Rund um die Seen erwartet Aktivurlauber eine moderne touristische Infrastruktur mit Marinas, Radwegen, Stränden und vielfältigen Freizeitangeboten. Die Region positioniert sich zunehmend als vielseitige Ganzjahresdestination – von aktivem Wassersport im Sommer bis hin zu Natur- und Erholungserlebnissen in der Nebensaison.
Mehr Infos unter www.lausitzerseenland.de/5-seen-1-verbund. ■
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Über den Tourismusverband Lausitzer Seenland:
Der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., 2012 gegründet, ist die zentrale touristische Dachorganisation der Region. Hauptaufgabe ist die länderübergreifende touristische Entwicklung des „Lausitzer Seenlandes“. Ziel ist eine positive Entwicklung des Außen- und Innenimages der Destination. Der Tourismusverband ist für die Angebotsentwicklung und -koordination, das überregionale Marketing, den Vertrieb sowie das Innenmarketing, die Interessensvertretung nach außen und die Betreibung der anerkannten Touristinformationen Senftenberg und Hoyerswerda verantwortlich. Kernthema der Tourismusregion im Entstehen ist die „aktive Erholung in einer sich wandelnden Landschaft vom Tagebau- zur Erholungslandschaft“. Grundlage ist die enge Zusammenarbeit und Kooperation mit Mitgliedern, touristischen Anbietern und Partnern.