Königstein/Sächsische Schweiz, 5. Januar 2026 (tpr) – Gräfin Anna Karolina Orzelska braucht eine Auszeit. Die verblüffend lebensecht wirkende Figur ist eines der Highlights der Dauerausstellung „In lapide regis – Auf dem Stein des Königs“ auf der Festung Königstein. In einem tiefblauen Seidenkleid mit Volants aus weißer Spitze präsentiert sich die Nachbildung der schönen und klugen Tochter Augusts des Starken Tag für Tag auf dem Spiegelpodest den Besuchern. Und da sie keine Vitrine umgibt, muss sie regelmäßig entstaubt werden – ebenso wie die zahlreichen weiteren Exponate der multimedialen Schau. Ab Mittwoch bleibt die Dauerausstellung für die Revision geschlossen. Für Besucher ist es die Gelegenheit, die historische Wehranlage mit ihren vielfältigen Ausstellungen zum reduzierten Eintrittspreis zu entdecken. Noch bis einschließlich 30. Januar gilt auch für Vollzahler der ermäßigte Eintrittspreis von zehn Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sind kostenfrei.
Mit rund 500 Exponaten, Dioramen, Medienstationen und detailgetreu nachgebildeten Interieurs in 33 Räumen ist „In lapide regis“ die umfangreichste Ausstellung auf der Festung Königstein. „Jedes Jahr erfahren hier mehr als 200.000 Besucher alles zur Geschichte des Königsteins“, sagt Festungschef André Thieme. Die intensive Nutzung mache neben der täglichen Reinigung einmal jährlich eine umfassende Revision erforderlich. In den nächsten drei Wochen putzen Mitarbeiter die Vitrinen und pflegen die Fußböden. Auch die Klima- und Medientechnik wird gewartet. Die oft getragenen Kinderkostüme für Besucher werden zudem geprüft und repariert.
Führungen und Foto-Fun-Aktion für Besucher im Januar
Die Revision betrifft nur die Hauptausstellung. Uneingeschränkt zugänglich sind die Georgenburg mit virtuellem Rundgang durch das ehemalige Renaissanceschloss, das Brunnenhaus mit Film zur Wasserförderung, das Schatzhaus mit nachgestellter Szene der Einlagerung des Staatschatzes und weitere Bereiche der Museumsanlage. Zudem lädt die Festung vom 7. bis 30. Januar täglich von 10 bis 17 Uhr zum Besuch der Sonderausstellung „Entlang der Elbe – das alte Sachsen in Gemälden aus der Sammlung Wolfgang Donath“ sowie sonnabends, jeweils ab 14 Uhr zur Führung „Festung Winterglühen“ mit Besichtigung der Personenwaage Augusts des Starken und einem Glühpunsch für die Teilnehmer. Am Sonntag, dem 18. Januar öffnet von 11 bis 15 Uhr die über den Winter sonst verschlossene Garnisonskirche für Fotografen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Foto-Fun-Aktion“.
Ab 31. Januar gelten wieder die regulären Wintereintrittspreise: dreizehn Euro für Erwachsene, zehn Euro für Kinder ab sieben Jahren. Die Wintersaison erstreckt sich bis Ende März. In dieser Zeit ist die Festung täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. ■
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Über die Festung Königstein:
Die Festung Königstein ist eine der interessantesten Bergfestungen in Europa und gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Sachsen. Eingebettet in die bizarre Felslandschaft des Elbsandsteingebirges thront weithin sichtbar die einst unbezwingbare Wehranlage 247 Meter über dem Elbtal. Das 9,5 Hektar große Felsplateau ist mit seinem einzigartigen Ensemble aus mehr als 50 imposanten Bauwerken verschiedener Epochen und seiner fast 800-jährigen, in verschiedenen Ausstellungen erzählten Geschichte ein Magnet für jährlich Hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt.