Pirna, 10. August 2026 (tvssw) – Der Elberadweg ist als radtouristisches Leitprodukt seit mehr als 30 Jahren ein Wirtschaftsfaktor für zahlreiche Städte und Regionen entlang der Strecke. Jetzt steht die Route, die als „D-Route 10“ seit vielen Jahren Teil des Radnetzes Deutschland ist, vor einer umfassenden Neuausrichtung. Im Rahmen eines bundesweiten Förderprogramms soll der Weg innerhalb der nächsten drei Jahre fit für die Zukunft gemacht werden. Das Projekt startet mit einer umfassenden Gästebefragung. Das gibt Elberadweg-Nutzern jetzt die Gelegenheit, die Zukunft der Route aktiv mitzugestalten. Noch bis Anfang September sind zwei Befragungsteams entlang der gesamten Strecke unterwegs, um Meinungen zu sammeln. Zusätzlich können Interessierte noch bis zum 31. Oktober 2026 unter www.umfrage.elberadweg.de auch digital teilnehmen.
„Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“, sagt Projektmanagerin Heike Grunow, die das Projekt „Elberadweg Goes Future“ leitet. Beteiligt sind alle drei regionalen Elberadweg-Koordinierungsstellen in Deutschland. „Mehr als 30 Jahre nach seiner Einweihung möchten wir den Elberadweg auf den neuesten Stand und gleichzeitig frischen Schwung in das Produkt bringen.“ Nutzererwartungen, Informations- und Kaufprozesse ändern sich, der Wettbewerb wird schärfer, kommunale Budgets werden schmaler. Das alles soll beachtet werden.
„Uns interessiert die Meinung der Radler“, sagt Heike Grunow. „Was reizt die Gäste am Elberadweg? Wie nutzen und erleben sie ihn? Was ist gut? Was geht besser? Welche Wünsche haben die Nutzer? Wie planen sie ihre Tour?“ All das soll in Entwicklungsempfehlungen für alle Elberadweg-Partner einfließen.
Parallel zur Befragung analysiert das Projektteam die Infrastruktur entlang des Weges und ermittelt seinen objektiven wirtschaftlichen Effekt für die Anrainer-Kommunen. Das soll Investitionsentscheidungen vereinfachen. Die Ergebnisse der Analysen fließen ab 2027 in die Marken- und Produktentwicklung sowie in den Relaunch der Website ein. Ab 2028 ist dann eine große Online-Marketingkampagne geplant.
„Es ist wirklich eine große Chance für den Elberadweg – sowie für alle Fans und Freunde der Route“, sagt Heike Grunow. „Ob sie die Strecke als Arbeitsweg, entspannte Nachmittagsrunde oder Bikepacking-Abenteuer erleben: Wir laden Radler deutschlandweit ganz herzlich ein, die Möglichkeit zu nutzen und die Zukunft ihres Elberadwegs durch Teilnahme an der Befragung mitzugestalten.“
Link zur Umfrage: www.umfrage.elberadweg.de ■
Online-Pressebildarchiv Elberadweg Süd:
http://www.press-area.com/elbsandsteingebirge-saechsische-schweiz/bildarchiv/allgemeine-themen/elberadweg.html
Pressebilder für die Elberadweg-Streckenabschnitte Nord, Mitte und Tschechien bitten wir per E-Mail anzufragen:
Nord: nord(at)elberadweg.de
Mitte: mitte(at)elberadweg.de
Tschechien: info(at)labska-stezka.cz
Herausgeber der Medieninformation:
Tourismusverband Sächsische Schweiz
Bahnhofstraße 21, 01796 Pirna
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E-Mail: info(at)elberadweg.de
Pressekontakt:
Heike Grunow
Tel. +49 3501 470133
E-Mail: h.grunow@saechsische-schweiz.de
Über den Elberadweg:
Der Elberadweg verläuft entlang der Elbe von der Quelle im Riesengebirge quer durch Deutschland bis zur Mündung in die Nordsee. Insgesamt umfasst der Fernradweg etwa 1.300 Kilometer, davon 860 auf deutscher Seite und 360 auf tschechischer Seite. Das Elberadweg-Logo weist Radfahrern den Weg. Die Koordinierung verteilt sich auf vier Regionen: Nord, Mitte, Süd und Tschechien. Wichtige Informationsquellen sind das Elberadweg Handbuch, welches jährlich in deutscher und tschechischer Sprache herausgegeben wird, sowie die Webseite www.elberadweg.de, welche auf Deutsch, Englisch, Tschechisch und Niederländisch verfügbar ist.
Über „Elberadweg Goes Future/D-Route 10“
Das Vorhaben „Elberadweg Goes Future/D-Route 10” wird im Rahmen des Förderprogramms „Ausbau und Erweiterung des Radnetzes Deutschland“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) gefördert und durch die Geschäftsstelle Radnetz Deutschland beim Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) koordiniert. Die förderfähige Gesamtsumme beträgt 581.300 Euro bei einer Förderquote von 75 Prozent. Der restliche Anteil wird von den Projektpartnern, dem Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V., dem Magdeburger Tourismusverband Elbe-Börde-Heide e.V. und der Herzogtum Lauenburg Marketing & Service GmbH, geleistet. Der Projektzeitraum erstreckt sich vom 1. Dezember 2025 bis zum 31. Dezember 2029.
Das Radnetz Deutschland bildet das Netz der Radrouten von nationaler Bedeutung und besteht aus dem „Radweg Deutsche Einheit“ und den 13 „D-Routen“ einschließlich dem „Iron Curtain Trail“. Das Radnetz Deutschland umfasst rund 11.000 Kilometer, es ist zugleich Bestandteil des europäischen Radfernwegenetzes „EuroVelo“ und damit international bedeutend. Mit dem Förderprogramm unterstützt der Bund finanziell die qualitative Verbesserung, die Bekanntheit und Attraktivität des Radnetz Deutschland.
Gefördert durch das Radnetz Deutschland und das Bundesministerium für Verkehr aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages