Sächsische Schweiz vermeldet Rekordhalbjahr

Das erste Halbjahr 2018 war mit fast 730 000 Übernachtungen das bislang erfolgreichste für den Tourismus in der Region.

Basteibrücke - Foto: Francesco Carovillano/Deutsche Zentrale für Tourismus

Pirna (Sächsische Schweiz), 20. August 2018 (tvssw) – Der Trend zum Urlaub in der Sächsischen Schweiz hält an. Die Zahl der amtlich registrierten Übernachtungen in der Tourismusregion hat im ersten Halbjahr 2018 einen neuen Rekord erreicht. In gewerblichen Beherbergungsbetrieben mit mehr als zehn Betten bzw. Stellplätzen wurden insgesamt 728 809 Übernachtungen gezählt. Damit ist das Halbjahr das erfolgreichste seit Beginn der Erfassung im Jahr 1991.

„Wir erleben seit fünf Jahren ungebrochenes Wachstum“, sagt Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz (TVSSW). „Die Gründe dafür sind vielfältig. Fakt ist, dass die Nationalparkregion von mehreren touristischen Trends profitiert: Deutschlandurlaub, Wandern, Naturerlebnis, sanfter Tourismus. Fakt ist auch, dass wir die Schönheit der Region intensiv überregional kommunizieren, seit Jahren in Servicequalität investieren und eine sehr umtriebige Unternehmerschaft in der Region haben.“

Mit 6,9 Prozent mehr Übernachtungen im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres setzt sich die Sächsische Schweiz deutlich von anderen Regionen in Sachsen ab. Lediglich die Städte Dresden (8,4 Prozent) und Leipzig (7,9 Prozent) verzeichneten ein noch stärkeres Wachstum bei den Übernachtungen. Der durchschnittliche Zuwachs im Freistaat lag bei 4,2 Prozent. Einen wichtigen Anteil an den guten Halbjahreszahlen der Sächsischen Schweiz hat die positive Entwicklung der Wintermonate. Schon im ersten Quartal 2018 wurden etwa 19 Prozent mehr Übernachtungen gebucht als im Vorjahreszeitraum, die Aufenthalte in Rehakliniken nicht mitgerechnet, lag der Zuwachs sogar bei etwa 34 Prozent.

Das wertet der TVSSW auch als Erfolg seiner Initiative zur Belebung der Nebensaison. Zum Maßnahmenpaket, das von der Europäischen Union durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wird, gehören unter anderem Werbekampagnen in den wichtigsten nationalen Quellmärkten. Die Entwicklung spezieller Winterangebote in den Gemeinden und die Veröffentlichung einer Broschüre zum Winter in der Sächsischen Schweiz wird durch den Freistaat Sachsen unterstützt.

Der Ausbau der Nebensaison ist auch im Nachhaltigkeitskonzept der Region festgeschrieben. Sie ermöglicht einerseits Wachstum unter Nutzung vorhandener Ressourcen und andererseits die ganzjährige Beschäftigung von Servicekräften, was dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Im November führt der TVSSW eine große Werbekampagne zum Winterthema in Berlin, Leipzig und Thüringen durch.

„Das stabile Wachstum erlaubt uns, aktiv und strategisch die Weichen für die Zukunft der Tourismusregion zu stellen“, so Brähmig abschließend. „Langfristig wollen wir noch enger mit unseren tschechischen Nachbarn in der Böhmischen Schweiz zusammenwachsen. Die fantastische Landschaft des Elbsandsteingebirges endet ja nicht an der Grenze. Auch der Nachhaltigkeitsgedanke wird uns künftig noch stärker beschäftigen. Die Sächsische Schweiz soll ein Leuchtturm für nachhaltigen Tourismus in Deutschland werden.“ ■

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Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.

Über die Tourismusregion Elbsandsteingebirge/Sächsisch-Böhmische Schweiz:
Das Elbsandsteingebirge – bestehend aus Sächsischer und Böhmischer Schweiz – ist eine der spektakulärsten Naturlandschaften Europas. Die grenzüberschreitende Region befindet sich im äußersten Südosten Deutschlands sowie dem Norden Tschechiens und ist nur wenige Kilometer von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. Die Landschaft fasziniert durch ihren Formenreichtum – mit Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen, Felsnadeln, Schluchten, Wäldern sowie dem Elbtal. Ein Großteil der insgesamt etwa 710 Quadratkilometer großen Region mit seiner reichen Flora und Fauna ist beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt. Im Süden schließt sich das stark vom Vulkanismus geprägte Böhmische Mittelgebirge mit markanten, kegelförmigen Bergen an. Gemeinsam mit der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz ergibt sich so ein zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet von etwa 1800 Quadratkilometern.