Neuer Tourismusrekord für Sächsische Schweiz in Sicht

2018 könnte das erfolgreichste Tourismusjahr für die Sächsische Schweiz werden. Keine andere Region in Sachsen wächst derzeit stärker. Im Fokus ist weiterhin der Ausbau der Nebensaison.

Wanderer in der Sächsischen Schweiz auf dem Weg zu den Schrammsteinen - Foto: Sebastian Thiel/Tourismusverband Sächsische Schweiz

Pirna (Sächsische Schweiz), 19. Dezember 2018 (tvssw) – Die Tourismusregion Sächsische Schweiz steuert auf ein neues Rekordjahr zu. Das geht aus der aktuellen Monatserhebung im Tourismus hervor, die das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen am Mittwoch veröffentlicht hat.

Bis Ende Oktober wurden in der Sächsischen Schweiz bereits 1,53 Millionen meldepflichtige Übernachtungen gezählt. Das sind 4,7 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 2017 war mit insgesamt 1,61 Millionen Übernachtungen das bislang erfolgreichste für die Region seit 1990. Mit dieser dynamischen Entwicklung ist der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges die derzeit wachstumsstärkste Tourismusregion in Sachsen.

„Das sind Zahlen, über die wir uns als Touristiker natürlich sehr freuen“, sagt Thomas Kunack, stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz (TVSSW) und Bürgermeister von Bad Schandau. „Vor dem Hintergrund des stabilen Wachstums können wir uns verstärkt strategischen, langfristig wirkenden Maßnahmen zuwenden. Dazu zählen der Ausbau der Nebensaison sowie die vielfältigen Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit.“ Steigende Gästezahlen bedeuten jedoch auch steigende Anforderungen an die Infrastruktur und damit verbundenen Investitionsbedarf, dessen seien sich die Kommunen bewusst.

Die großen Schwankungen in der Auslastung der Hotels und Pensionen zwischen Winter- und Sommerhalbjahr zeigen das große Potenzial, das in der Nebensaison liegt, erläutert Kunack. Den Besucheransturm besser über das Jahr zu verteilen, sei ein Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie für die Region.

Bekämpfung des Fachkräftemangels durch ganzjährige Beschäftigungschancen, verbesserte Wirtschaftlichkeit regionaler Tourismusbetriebe, bessere Nutzung vorhandener Ressourcen: Das sind einige der Resultate, die der Verband vom Ausbau der Nebensaison erwartet.

Den Kern der Maßnahmen zur touristischen Belebung des Winterhalbjahres bildet die Initiative „Wintertraumorte“ unter anderem mit Werbekampagnen in wichtigen nationalen Quellmärkten, einem vielfältigen winterlichen Kultur- und Freizeitangebot in der Region sowie einer Broschüre zum Winter in der Sächsischen Schweiz.

Auch die am 05. Oktober vom TVSSW vorgestellte neue Winterwanderkarte für die Sächsische Schweiz zählt zu diesem Projekt. Das Interesse an der ersten Publikation dieser Art für die Region ist groß. In den 11 Wochen seit Erscheinen der Karte hat der Verband bereits die Hälfte der 20 000 gedruckten Exemplare ausgegeben. Hält das Interesse an, könnte es bereits im kommenden Jahr eine zweite Auflage geben. ■

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Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.

Über die Tourismusregion Elbsandsteingebirge/Sächsisch-Böhmische Schweiz:
Das Elbsandsteingebirge – bestehend aus Sächsischer und Böhmischer Schweiz – ist eine der spektakulärsten Naturlandschaften Europas. Die grenzüberschreitende Region befindet sich im äußersten Südosten Deutschlands sowie dem Norden Tschechiens und ist nur wenige Kilometer von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. Die Landschaft fasziniert durch ihren Formenreichtum – mit Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen, Felsnadeln, Schluchten, Wäldern sowie dem Elbtal. Ein Großteil der insgesamt etwa 710 Quadratkilometer großen Region mit seiner reichen Flora und Fauna ist beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt. Im Süden schließt sich das stark vom Vulkanismus geprägte Böhmische Mittelgebirge mit markanten, kegelförmigen Bergen an. Gemeinsam mit der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz ergibt sich so ein zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet von etwa 1800 Quadratkilometern.