Elbsandsteingebirge erfindet sich als Winterreiseziel neu

Noch ist das Elbsandsteingebirge im Winter ein Geheimtipp. Das soll sich ändern. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz bringt mit einer umfassenden Kampagne Leben in die kalte Jahreszeit.

Die spektakuläre Naturlandschaft des Elbsandsteingebirges, wie hier mit Blick auf Wehlnadel und Bastei, kann beim Winterwandern erlebt werden. Foto: Rico Richter

Pirna (Sächsische Schweiz), 25. September 2017 (tvssw) – Als Reiseziel für Wanderer und Kletterer ist das Elbsandsteingebirge international bekannt. Von Mai bis Oktober zieht es Millionen Aktive in die wildromantischen Gründe und Schluchten sowie auf die Tafelberge und Felsen der grenzüberschreitenden Natur- und Kulturlandschaft mit den Nationalparks Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz. Doch ab November kehrt Ruhe ein. Umso intensiver ist das Landschaftserlebnis. Und genau damit wirbt der Tourismusverband Sächsische Schweiz jetzt bundesweit um Naturgenießer und Winterwanderer.

„Der tiefe Frieden, den die schlafende Natur ausstrahlt, ist einfach wunderschön“, sagt Nicole Hesse, Nebensaisonexpertin beim Tourismusverband Sächsische Schweiz. „Man ist im Winter auf den schönsten Wanderwegen und an den beliebtesten Aussichtspunkten manchmal ganz allein. Wandern wird so zum meditativen Erlebnis.“

Immer mehr Menschen entdecken die heilsame Kraft der winterlichen Stille, die neue Einfachheit, so die Tourismusmanagerin. „Nicht alle möchten sich im Winter in den Trubel der alpinen Skiregionen stürzen. Viele wollen abseits vom Alltag in aller Ruhe neue Kraft schöpfen und einen klaren Kopf bekommen. Dabei hilft die Natur ungemein.“

Touristische Angebote für den Winter entwickelt

Das Interesse am Thema Winterwandern im Elbsandsteingebirge steigt stetig. Allein an passenden touristischen Angeboten mangelte es bisher. Viele Gastgeber und Gastronomen hatten in der Vergangenheit ihre Häuser über den Winter traditionell geschlossen. Die touristischen Angebote der Gemeinden liefen auf Sparflamme. Nun setzt in der gesamten Region ein Umdenken ein.

Bürgermeister, Gastronomen und Touristiker bringen mit einem abgestimmten Konzept Leben in die Nebensaison. Sechs Vorreitergemeinden – die Kurorte Bad Schandau, Rathen und Bad Gottleuba-Berggießhübel sowie Pirna, Königstein und Schmilka – bieten im kommenden Winter erstmals ein durchgängiges und thematisch aufeinander abgestimmtes touristisches Programm. Sport und Wellness, Ruhe und Entspannung, Kultur und Kulinarik, Lokalgeschichte und Kreativität: Jeder Ort setzt eigene Schwerpunkte.

Neben den sechs Wintertraumorten halten weitere Städte und Dörfer spezielle Wintererlebnisse bereit. So ergibt sich ein breites Spektrum von Bierbade-, Theater- und Matschwettertagen bis zu Krimidinners, Musiknächten und Schmuck-Workshops.

Winterwandern im Elbsandsteingebirge

Im Zentrum steht jedoch immer das Erlebnis der spektakulären Naturlandschaft beim Winterwandern. Mehrere Tausend Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege durchziehen die Felsenwelt beiderseits der deutsch-tschechischen Grenze. Und praktisch alle Pfade sind – entsprechende Witterung vorausgesetzt – auch im Winter zum Wandern geeignet.

Schneesicherheit gibt es nicht. Dazu sind die Berge der Region nicht hoch genug. Doch fällt Schnee auf die majestätischen Tafelberge und Felsnadeln der zerklüfteten Erosionslandschaft, ergeben sich unvergessliche Eindrücke.

Heute hat der TVSSW die neue Imagebroschüre „Die Sächsische Schweiz im Winter 2017/2018“ veröffentlicht. Darin hat er zum ersten Mal alles Wissenswerte über Winterreisen in die Region und zahlreiche Tipps zum Winterwandern zusammengestellt. Unter www.saechsische-schweiz.de/wintertraum finden interessierte Gäste zudem einen zentralen Informationsknoten zu allen aktuellen Winterthemen in der Region.   

Die Broschüre „Die Sächsische Schweiz im Winter 2017/2018“ kann beim Informations- und Buchungsservice des TVSSW unter der Telefonnummer +49 3501 470147 kostenfrei bestellt werden. ■

www.saechsische-schweiz.de/wintertraum

Pressebilder in hoher Auflösung zur Wintersaison zum Download unter:
http://www.press-area.com/elbsandsteingebirge-saechsische-schweiz/bildarchiv/sonderthemen/winterkampagne.html

Herausgeber:

Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Bahnhofstr. 21, 01796 Pirna
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E-Mail: info(at)saechsische-schweiz.de
www.saechsische-schweiz.de

Pressekontakt:

Angela Zimmerling
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Ostra-Allee 35, 01067 Dresden
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Über den Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.:

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.

Über die Tourismusregion Elbsandsteingebirge/Sächsisch-Böhmische Schweiz:

Das Elbsandsteingebirge – bestehend aus Sächsischer und Böhmischer Schweiz – ist eine der spektakulärsten Naturlandschaften Europas. Die grenzüberschreitende Region befindet sich im äußersten Südosten Deutschlands sowie dem Norden Tschechiens und ist nur wenige Kilometer von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. Die Landschaft fasziniert durch ihren Formenreichtum – mit Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen, Felsnadeln, Schluchten, Wäldern sowie dem Elbtal. Ein Großteil der insgesamt etwa 710 Quadratkilometer großen Region mit seiner reichen Flora und Fauna ist beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt. Im Süden schließt sich das stark vom Vulkanismus geprägte Böhmische Mittelgebirge mit markanten, kegelförmigen Bergen an. Gemeinsam mit der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz ergibt sich so ein zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet von etwa 1800 Quadratkilometern.

Ein Projekt der Europäischen Union

Die Tourismusregionen Sächsische Schweiz, Böhmische Schweiz und Böhmisches Mittelgebirge arbeiten im Rahmen des grenzüberschreitenden Projektes „Tourismus mit Weitblick – Turistika s výhledem“ zusammen. Es wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union gefördert.